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Monday, 8. september 2008 1 08 /09 /Sept. /2008 18:28
...in einer Kette von Freundschaften ist übrig geblieben. 
Das bin ich.
Ich musste mit erschrecken feststellen wie eine lange Kette von Freundschaften glied für glied auseinander gebrochen ist.

Ich hatte einen kleinen Freundeskreis in einem Onlinespiel .. ja in einem onlinespiel .. so lächerlich es auch klingt. Aber diese Leute haben mir teilweise sehr viel bedeutet, die einen oder anderen durfte ich ja auch persönlich kennen lernen und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen.. mit manchen bin ich echt durch dick und dünn gegangen. Ich kann es kaum glauben dass sich das ganze so gut wie erledigt hat.

Es war ja das gildentreffen geplant.. ich bin ja mal gespannt ob das überhaupt noch stattfinden wird... ich werde erstmal kein zimmer buchen... nicht dass ich am ende alleine in MB bin.

irgendwie fühl ich mich immer einsamer :(

von yakato - veröffentlicht in: Daily Life
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Wednesday, 3. september 2008 3 03 /09 /Sept. /2008 21:41

und ich bin erstaunlicher weise noch am Leben.

Mir gehts im Moment garnicht gut. 
Ich kämpfe den wohl schwierigsten Kampf den ich mir vorstellen kann. Den Kampf gegen Yakato. Ich spüre wie sie in mir schreit, wie sie raus möchte. Aber ich spüre auch wie ich dagegen ankämpfen muss. All die Tränen, all der Schmerz. Ich frage mich wie lang ich das noch durchhalte. Ich glaube langsam ich verliere den Verstand. 

Mein Ex hat mich doch am sonntag glatt gefragt, wann wir uns mal wieder auf nen kaffee sehen. Ich dachte ich les ned richtig. Er tut so als wäre nie etwas gewesen, als wären wir immer nur gute Freunde gewesen. Er sieht nicht, was er mir zugefügt hat. Welcher Schmerz im inneren in mir schlummert. 
Ich dachte ich hätte es bis jetzt besser weg gesteckt, aber da hab ich mich wohl grandios getäuscht.

Ich hab probiert mich mit einem damaligen guten Freund auszusprechen. Das "kriegsbeil" zu begraben und einfach mal alles ungesagte vom Tisch zu Räumen. Aber ich denke es war vergebens *schnief* Es tut weh, wegen einer Beziehung einen so guten Freund zu verlieren. Aber andererseits denke ich mir auch, dass ihm unsere Freundschaft egal war. Klar hab ich ihn gekränkt, aber das ganze ist jetzt gut 6 Monate her. Da sollte man doch über sowas hinweg sein, wenn man die andere Person als Freund sieht... oder? *verzweifelt umschau*

Ich bin derzeit noch nicht mal im Stande eine Beziehung zu führen. Das hab ich am Sonntag ganz deutlich gemerkt. Meine Gefühle wären nicht echt .. vermute ich mal... 
Das allein sein kotzt mich an, aber der Gedanke an eine Beziehung ist für mich total beängstigend.

Jetzt hab ich auch noch erfahren, dass jemand, der sich schonmal in mich verguckt hat und natürlich auf die Nachricht, dass ich einen neuen habe, auch nicht mehr mit mir gesprochen hat, weil er so gekränkt war, wohl immer noch was für mich empfindet... ich will ihn nicht nochmal verletzen.. Ich mag ihn .. er is total lieb und auch ein Herzensguter Mensch, aber wie gesagt, ne beziehung ist für mich im Moment undenkbar. Ich hab totale Angst ihn wieder zu verlieren, wenn ich irgendwann was neues eingeh. Dass ich ihn wieder so verletze.. das will ich ned :( 
ich will niemanden verletzen.... aber ... wie stell ich das an? 

Meine Gedanken sind so durcheinander... ich fühl mich viel zu vollgepackt mit allem. Ich würd am liebsten mal einfach irgendwohin fahren, wo mich keiner Kennt.. in die totale einsamkeit .. einfach nur für mich sein. Klare Gedanken fassen können.

mir ist das alles zu viel ...

 

*schnief*

von yakato - veröffentlicht in: Daily Life
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Tuesday, 19. august 2008 2 19 /08 /Aug. /2008 21:19
Ich glaube mein größter wunsch in meinem Leben ist ein Freund.. ein wahrer Freund, keine beziehung. Ein Freund der mich einfach bei allem was ich tue unterstützt. 
Ein Freund der mich unter der Brücke besucht und auch da is wenn ich wieder aufwache, wie das lied "Brücke" von Ich und ich so wunderbar beschreibt. 

Ich suche einen Menschen, der mir im der tiefsten Dunkelheit die Hand reicht und mich nie fehl leiten würde. 

Einen Menschen, der einfach da ist und dem ich auch was gutes tun kann. 
Das Lied von Ich und ich ist einfach so aussagekräftig und trifft genau ins schwarze ... 
Ich bin grad sehr einsam unter meiner Brücke und friere .... 

von yakato - veröffentlicht in: Daily Life
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Tuesday, 19. august 2008 2 19 /08 /Aug. /2008 21:18
Ich bin geboren um zu sehen 
Genau nach Plan und Zug um Zug 
Und trotzdem werd ich nie genügen 
Denn es ist nie genug 
Ich bin gekommen um zu fliegen 
Höher und schneller jedes Mal 
Und trotzdem wird es nie genügen 
Weil ich schon immer tief gefallen 

Suchst du mich unter der Brücke? 
Bist du noch da, wenn ich's nicht schaff? 
Bringst du mir eine warme Decke 
Und wachst du über meinen Schlaf 
Wenn ich ganz unten wieder aufwach 
Von allen Freunden längst getrennt 
Hälst du noch eine Weile zu mir, 
Wenn mich kein Mensch mehr kennt? 

Ich bin gekommen um zu rennen 
Getrieben und gehetzt 
Ich kann das Ziel nicht mehr erkennen 
Hoch auf dem Seil und ohne Netz 
Ich bin geboren um weit zu springen 
Ich will die Hürden überstehen 
Es wird mir nicht gelingen 
Weil ich schon den Abgrund seh 

Besuchst du mich unter der Brücke? 
Bist du noch da, wenn ich's nicht schaff? 
Bringst du mir eine warme Decke 
Und wachst du über meinen Schlaf 
Wenn ich ganz unten wieder aufwach 
Von allen Freunden längst getrennt 
Hälst du noch eine Weile zu mir, 
Wenn mich kein Mensch mehr kennt? 

In mir ist ein Bild und es rettet mich 
Und wenn ich nicht weiter weiß, denk ich an dich 

Besuchst du mich unter der Brücke? 
Bist du noch da, wenn ich's nicht schaff? 
Bringst du mir eine warme Decke 
Und wachst du über meinen Schlaf 
Wenn ich ganz unten wieder aufwach 
Von allen Freunden längst getrennt 
Hälst du noch eine Weile zu mir, 
Wenn mich kein Mensch mehr kennt? 

Ich besuch dich unter der Brücke 
Ich bin noch da, wenn du's nicht schaffst 
Ich bring dir eine warme Decke 
Ich wache über deinen Schlaf
von yakato - veröffentlicht in: Lyriks - Community: Kleiner Kummerkasten
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Saturday, 16. august 2008 6 16 /08 /Aug. /2008 21:25

So .. jetzt hab ich irgendwie n paar tage schon ned geschrieben, aber irgendwie hab ich auch kaum zeit und auch keinen Elan gehabt.

Am donnerstag war ich ja mit meinem Arbeitskollegen verabredet.. er hat sogar dran gedacht *ganz erstaunt ist* 
Es war im großen und ganzen ein schöner nachmittag... ich hab endlich mal wieder richtig gelacht und einfach nur spaß gehabt. Er ist doch wirklich ein bisschen anders als ich gedacht habe.. nicht ganz so machohaft wie ich dachte... 
ich denke wir haben uns ganz gut verstanden.

heute hab ich mich mit meinem "großen Bruder" getroffen .. er weiß nicht wie es mir genau geht... er kennt zwar die derzeitigen umstände, aber von dem was ich hab weiß er nichts und das soll er auch ned... "dass du so gut über die trennung hinweggekommen bist... respekt" ... oh ja sehr gut... wenn einem nachts noch ab und an die bilder in den kopf steigen und die tränen leise rinnen .. auch wenn ich damit abschließen wollte.. so ganz gehts halt doch immer nicht.... ich probier da eisern zu sein ... aber ich weiß ned wie lange ich noch stark bin ... 
Danach hab ich mich noch fix mit nem guten freund getroffen aus Freising, den ich auch schon lange jahre kenn.. er kennt das "problem" welches ich habe... und wir haben es auf den punkt gebracht. 

Ich brauche jemanden der mich "führt" der mich auf eine erstmal klare lebenslinie bringt, auch wenn es am anfang erstmal blöd klingt. Aber das ist so .. jemand der mich motiviert was zu machen ... der aber auch sagen möchte "seht her, hier ist die frau die ich mag" ... oder der einfach mal zu mir sagt "so mädl... rechner aus... zieh dir was feines an, wir gehen jetz bla bla bla" ... der mich aber auch in den arm nehmen kann und mir halt geben kann. Jemanden mit dem ich gemeinsam stark sein kann. 
Auf jeden fall tat es gut "MiRo" wieder zu sehen ... endlich wieder MENSCHEN um mich rum ... 
nur werde ich diese menschen wohl genau so enttäuschen wie ich mich immer enttäusche... :(

von yakato - veröffentlicht in: Daily Life
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Wednesday, 13. august 2008 3 13 /08 /Aug. /2008 21:17

Es ist Nacht
ich schrecke hoch
ich blicke mich um
du liegst neben mir
friedlich, sanft, zufrieden
Ich streichel dir sanft durch dein Gesicht
lege meinen Kopf auf dene Brust
Spüre deinen Atem
Schließe die Augen
Genieße.

Es ist Nacht 
Ich schrecke hoch
ich blicke mich um
du bist nicht mehr da
es war alles nur ein Traum
Wieder wird mir bewusst
dass ich dich nie wieder Berühren darf
Dass ich nie wieder zu sehen darf wie du schläfst
dass ich nie wieder deinen Atem spüren darf
Schließe die Augen
weine.

Mit diesem Werk möchte ich das Kapitel R.B. welches auch lautet "Mein Freund" schließen. Es ist aus. Es ist vorbei. Es ist vergangen und kehrt nie mehr zurück. Es war trotz der strapazen der letzten wochen eine Schöne Zeit, die ich nie vergessen möchte. trotzdem....

von yakato - veröffentlicht in: Auslassungen der Seele
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Sunday, 10. august 2008 7 10 /08 /Aug. /2008 13:24

Endlich ist es Wochenende und ich hab endlich mal nen Tag für mich. Die woche war verdammt hart. Gereizte Leute um einen rum und jeder will was anderes von einem.

Ich schaffe es kaum einen klaren gedanken zu fassen und wenn ich mal einen habe dann klopft von links oder rechts schon wieder der nächste und funkt mir einfach so dazwischen. Und ich find das mal echt frech.. ich mein man kann ja vorher anklopfen und fragen ob man mal stören darf und nicht einfach so den anderen gedanken verdrängen wo ich grad dabei bin eine lösung zu finden ...

ich schaff es noch ned mal konzentriert hier zu schreiben... was auch ein grund is dass es die letzten tage um yakato sehr ruhig geworden ist...

Es kommt mir einfach so vor als würde mir alles entgleiten... Mein Privatleben ist ein einzigstes Trümmerfeld und mein Berufsleben steht einfach still... ich tret einfach nur noch auf der stelle... als kleiner A v D :(

Mein größtes Hobby macht mir keinen spaß mehr weil dort auch nichts vorwärts geht. Es tut mir weh solche gedanken zu fassen aber ich sollte das Projekt, welches dort von mir und ein paar anderen gestartet wurde, beenden und einfach nebenher ein bisschen mitspielen und das wars. Jeder soll wo anders glücklich werden. Naja vielleicht bleiben sie ja sogar bei uns und suchen sich nur anderweitig was neues.... ich weiß es nicht. Ich fänds auch schade wenn wir das Treffen im Herbst sausen lassen müssten. Es sind mir so einige leute ans herz gewachsen, die ich jetzt einfach auch mal kennenlernen möchte. Denen ich mal Gegenüberstehen mag und einfach mal Danke sagen mag.

 

boah ne ... es bringt nix jetz weiterzuschreiben ... ich meld mich nachher nochmal ...

 

von yakato - veröffentlicht in: Daily Life - Community: Kleiner Kummerkasten
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Thursday, 7. august 2008 4 07 /08 /Aug. /2008 00:07
Guten Tag, der Herr, die Dame,
Gestatten, Borderline, so ist mein Name.

Sie kennen mich nicht? Das ist nicht schlimm.
Ich werd' Ihnen erzählen, wer ich bin.
Eine Krankheit, doch man sieht sie nicht,
aber trotzdem immer öfter man über sie spricht.

Wir Bordis sind wirklich ganz Liebe,
auch wenn wir oft verteilen Hiebe,
und die nicht immer auf den Feind,
sondern sehr oft gegen den Freund.

Dieser es gar nicht begreifen kann,
wenn er doch lieb ist, was bleibt ihm dann?
Kommt er uns nah, ganz in Vertrauen,
stoss'n wir ihn weg, er soll abhau'n.

Geht er fort, sind wir zerrissen,
weil wir im Herzen ihn so vermissen.
Der Tod uns oft als Ausweg erscheint,
doch das bin nicht Ich, die das meint.

Die Seele weint, das Herz trauert,
das heißt aber nicht, dass es lang andauert.
Im nächsten Moment empfinden wir Glück,
und das an Borderline ist die Tück'

In einem fort hin und her gerissen,
kämpfen wir Bordis stets verbissen
um ein Quentchen Glück und ein bisschen Frieden,
sind wir doch Menschen, die auch wollen lieben.


Der größte Hass, uns selber gilt,
wir können nicht umgehen mit uns mild.
Stets wir uns messen an Extremen,
dieser Weg nicht zählt zu den Bequemen.

Oft erscheint uns das Leben so schwer,
dass wir sagen: ich will nicht mehr!
Die Zweifel, die so stark an uns nagen,
sind beileibe fast nicht zu ertragen.

Die innere Qual und ohnmächt'ge Wut,
nehmen uns gänzlich jeglichen Mut.

Aggression, das erlebt manch einer,
mit Absicht wehtun, das will von uns keiner.
Doch die Verzweiflung, die sich macht breit,
bringt uns immer wieder so weit.

So können wir uns oft nicht spüren,
und das kann leider dazu führen,
dass wir uns verletzen und uns schneiden,
um so die Leere aus dem Geist zu vertreiben.

Der Schnitt, der macht keine Schmerzen,
aber doch gibt´s dann im Herzen,
ein wenig Luft, und das alleine
bringt uns ein bisschen auf die Beine.

Schwarz und Weiß, so ist uns're Welt.
Grau, sich nicht dazugesellt.
Für andere ist das schwer zu verstehen,
das ist uns klar, doch muss man auch sehen,

dass wir wahrhaftig die Täter nicht sind,
sondern Opfer, und dies meist schon als Kind.
Als Kind bereits übel missbraucht,
ist unser Glück als Erwachsene verraucht.

So sensibel wir auch sind, so eins ist klar,
wir sind immer für die and'ren da,
gerade weil wir wissen, was es heißt,
wenn die Seele leidet, uns zerreißt,

können wir mitfühlen und in Nöten
die verzweifelten Gedanken des and'ren töten.
Arrogant und borstig, so heißt es immer,
doch das stimmt nicht, nie und nimmer.

Um vor inn'rer Qual uns zu retten,
müssen wir uns hinter ‘ner Fassade verstecken.
Wir tragen ‘ne Maske, die uns schützt,
doch ist die Frage, ob sie was nützt?

Schau'n wir uns an, ins ehrliche Ich,
kommt von allein ganz unweigerlich,
Der innere Schrei, nein, so will ich nicht sein,
und wieder wir wechseln zum trughaften Schein.

Dann reden die and'ren mit uns wie mit jedem,
das aber geht leider oft stark daneben.
Denn allzuoft führt ein Wort mitunter
dazu, dass für uns die Welt geht unter.

Das versteh'n dann die and'ren nicht
und bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Doch, was soll'n wir machen, um zu leben
und dennoch nicht zuviel von uns preiszugeben?

Es ist ein wahrhafter Drahtseilakt,
den wir vollführen, und bitte gebt acht,
vielleicht gibt's ‘nen Freund, der euch nahesteht,
dem es ganz genauso geht.

So denkt dann an die Zeilen von heut'
und so könnt ihr dann vielleicht
so manchem Freund helfen soweit,
dass er sich traut und von der Maske befreit.

DANKE AN MANDY

von yakato - veröffentlicht in: Lyriks
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Wednesday, 6. august 2008 3 06 /08 /Aug. /2008 23:23

Solangsam muss ich einfach lernen meine Mauer wieder aufzubauen. Yakato muss ich vor anderen verstecken. Sie werden es eh nie begreifen was in einem Borderliner vorgeht. Was er denkt und vor allem WIE ein borderliner denkt und fühlt. Das wissen nur echte Bordi's.

Ihr normalen Menschen, Ihr könnt aufrecht durch's leben gehen. Wir "Gezeichneten" Tragen unsere narben offen in die Welt. Wie ein abschreckendes Kleid. Wir werden dadurch jeden tag an unser Leid erinnert. 
Ich denke noch oft und gerade im moment an die Zeit zurück als mir noch nicht bewusst war, dass ich Krank bin. Als mir der Begriff "Borderlining" noch fremd war. Als ich mir einfach nur zum Druckabbau schmerzen zugefügt habe. 
Ich weiß ich bin krank. 

Seit jahren Kämpfe ich in meinem Leben. Immer wieder versuche ich rauszukommen aus dem Loch was mein Leben erfüllt. 
Ich trete auf die Leiter. Gehe 1 oder 2 Stufen richtung Sonnenlicht, wärme und geborgenheit. Richtung Freude am leben. Doch dann kommt wieder ein Schicksalsschlag. Wie als wenn jemand einen Von oben etwas entgegenwirft " DU hast hier oben bei uns nichts zu suchen" oder dich an den Füßen nach unten reißt, rutsche ich wieder ein paar stufen und wenn es ganz schlimm läuft sogar alle stufen wieder hinab und wieder muss ich mir alles neu erkämpfen, jeden schritt nach oben. 
Jedes mal wird es schwieriger und kostet mehr kraft, weil einfach die angst vor dem nächsten Absturz immer größer wird. Diese innerliche angst lässt mich erstarren. 
Ich blicke in den Spiegel und sehe dreck ... Dreck der es nie schaffen wird ein "normales" leben zu führen. Dreck der immer abrutschen wird, sobald man 2-3 schritte vorwärts gemacht hat.

Heute auf der Arbeit hat mir ne Kollegin die Handynr von einem burschn aus der anderen Abteilung gegeben und will etwas kupplerin spielen. Er hat sie auch rausgerückt, damit sie endlich ruhe gibt. 
Ich glaube nicht, dass da nur annähernd ein ernster gedanke von Interesse hinter steckt. 
Ich glaube auch nicht, dass ich für etwas neues schon bereit bin. Geschweige denn dass ich fähig bin in irgendeiner art eine Beziehung zu führen. 
Auf der Arbeit tu ich so als würde es mich nicht mehr belasten. Als wäre es mir scheiß egal. 
Aber was ich rotz und wasser heule sobald ich nur seinen Namen lese oder sobald er mich anschreibt und behauptet es täte ihm leid. Vielleicht tut es ihm sogar wirklich leid... ich weiß es nicht... ich kann es nicht beurteilen. 
Mir wird gesagt ich soll hart bleiben ihm einfach so richtig eine reindrücken ... aber es tut mir mehr weh als ihm. 
Wenn nur einer annähernd die tränen sehen könnte die ich vergieße. Wenn nur einer annähernd in meine Gefühlswelt eintreten könnte und nur mal stückweise meine gefühle nachfühlen könnte. Ich glaube Menschen die das nicht gewöhnt sind würden lieber sterben als das auch nur 5 minuten lang durchzuhalten. 
Dieses Gefühls-hin und her vom 7. himmel in die tiefste hölle zu rutschen und das über jahre und wenn man garnicht mehr kann nimmt man sich einfach was womit man sich schmerzen zufügen kann um das ganze nur 5 minuten zu übertönen. Um 5 Minuten den schmerz den man innerlich fühlt zu vergessen. Der einen danach nur doppelt trifft, weil man nicht nur den schmerz fühlt der vorher schon da war, sondern auch noch die selbstzweifel die danach noch entstehen. 

Insgeheim hoffe ich irgendwie und irgendwann, dass ich nur einen moment unaufmerksam bin oder vielleicht wer anders und mir endlich diese Last von den Schultern nimmt und dem ganzen einfach ein Ende macht.
Regennasse Rutschige Fahrbahn... etwas überhöhte Geschwindigkeit ... ein Baum .....

von yakato - veröffentlicht in: Daily Life
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Tuesday, 5. august 2008 2 05 /08 /Aug. /2008 23:30
...bin ich selbst. 
Ich merke wie ich die Leute um mich rum belaste, wie ich ihnen vielleicht sogar weh tu... wie ich glückliche Menschen nachdenklich mache.. das will ich ned.... jeder hat sein eigenes laster zu tragen.. da will ich mit meinen kleinen psychosen nicht auch noch zwischenfunken.... Ich will niemanden belasten.... 

Ich muss endlich lernen damit selbst fertig zu werden. Ich will ned dass sich irgendjemand um mich sorgt. 
Es werdne viel zu viele gedanken an mich verschwendet.. das bin ich ned wert... 
Ich habe auch nicht das recht, irgendjemanden damit zu belasten....

Ich muss da alleine durch. Gute Bekannte stehen mir auf einmal irgendwie feindseelig gegenüber... Mit einer kälte in der stimme.... ich kann es garnicht beschreiben...

Ich fühl mich schlecht... ich hab so viel zerstört.....

von yakato - veröffentlicht in: Daily Life
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